
Test: GL.iNet MUDI 7 GL-E5800 Wi-Fi 7 5G Mobilfunk Router
5G-Hotspot,eSIM & Dual-SIM, Touchscreen, Repeater-Funktion, OpenWRT, OpenVPN, WireGuard und vieles mehr...
Inhaltsverzeichnis
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Einleitung
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Testumgebung: Einsatz im Reise- Wohnmobil
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Produktbeschreibung
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Vorab: Was ist die Aufgabe eines Mobilfunk-Routers?
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Die Stromversorgung im Camper-Alltag
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Lieferumfang
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Hardware und Technik
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Der Premium-Vergleich: Mudi 7 gegen Netgear Nighthawk M5
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Software, Sicherheit & VPN-Performance
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Installation und Inbetriebnahme
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Praxistest – Was taugt der Router im Alltag
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Datenraten und Benchmarks
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Preis, Zusammenfassung und Fazit

Der GL.iNet Mudi 7 (GL-E5800) Mobilfunk-Router ist kein klobiger Wohnmobil-Router, sondern das brandneue, mobile Flaggschiff des Herstellers für die Hosentasche. Er ist der direkte technologische Quantensprung und Nachfolger für alle, die absolute High-End-Konnektivität (jetzt mit Wi-Fi 7 und Qualcomm X72 5G-Modem) im ultrakompakten Format suchen.
Das absolute Highlight an der Front. Über den farbigen LCD-Touchscreen lassen sich Datenverbrauch, Signalstärke, verbundene Clients und Akkulaufzeit direkt ablesen. Noch besser: Elementare Funktionen wie das Wechseln des Netzwerks, das Ein-/Ausschalten von VPNs oder das Generieren eines Wi-Fi-QR-Codes für Gäste klappen direkt per Fingertipp, ohne das Web-Interface öffnen zu müssen.
Testumgebung: Einsatz im Reise- Wohnmobil
Der ultimative Härtetest für jeden Mobilfunk-Router ist das Leben „on the road“. Schlechter Empfang auf abgelegenen Stellplätzen, dicke Aluminium- oder GFK-Wände des Campers, die Funksignale gnadenlos abschirmen, und die ständige Suche nach dem besten Netz fordern die Hardware maximal.
In unserem Praxis-Setup haben wir den neuen Mudi 7 Router direkt gegen das bisherige Reisemobil-Schwergewicht, den Spitz AX GL-X3000, antreten lassen. Dabei zeigt sich: Die beiden Router verfolgen zwei völlig unterschiedliche Philosophien für den Urlaub.
Die Umgebung
Generell bieten sich alle Geräte, die mobil, kompakt und stromsparend arbeiten, für den Einsatz im Urlaub, auf einer Geschäftsreise oder in einem Reise- und Wohnmobil an.
Ziel ist, das teilweise langsame und unsichere öffentliches WLAN im Hotel, Café oder auf einem Campingplatz nicht zu verwenden.
Unser Wohnmobil als Umgebung für den Test von mobilen Gadgets zu nutzen, ist aus verschiedenen Gründen hervorragend geeignet.
Der Wunsch
Schnelles und stabiles Internetzugang im Wohnmobil!
Fast jeder von uns hat ein Smartphone und vielleicht noch zusätzlich ein Tablet-PC. Vielleicht kommt noch ein Notebook oder ein SmartTV zum Streamen von Filmen und Videos hinzu. Ist man zu zweit oder in einer Gruppe unterwegs, kommen noch viele weitere Geräte dazu. Ein Handy-Hotspot ist mit der hohen Anzahl an Geräten überfordert, egal vom welchem Hersteller das Smartphone oder Tablet ist.
Möchte man im Wohnmobil auch geschäftlich arbeiten, ist das WLAN auf dem Campingplatz nicht immer die sicherste und schnellste Wahl.
Die Lösung
Ein Internet-Router ist optimiert für die oben genannten Aufgaben, siehe dazu das Kapitel unten -> Vorab: Was ist die Aufgabe eines Mobilfunk-Routers?
Das World Wide Web kommt auf verschiedenen Wege in das Wohnmobil. In den meisten Fällen über das Mobilfunknetz oder über ein lokales WLAN-Netz, vielleicht vom Stellplatz. Internet über eine Sat-Anlage ist auch denkbar.
- Ein lokales, freies WLAN vom Campingplatz hat sicherlich Vorteile, auf die wir hier aber nicht weiter eingehen wollen.
- Eine internetfähige Sat-Anlage ist extrem teuer und lohnt sich meistens nicht.
- Internet über das Mobilfunknetz ist die gängigste Variante und setzt eine Daten-SIM-Karte mit entsprechenden Datenvolumen voraus.
Damit man nicht für jedes Gerät einen Handy-Vertrag mit einem hohen Datenvolumen abschließen muss, macht es Sinn, einen mobilen Internet-Router zu nutzen. Der Internet-Router stellt über einen permanenten Internetzugang ein WLAN zur Verfügung. Bis zu 32 Geräte können sich gleichzeitig über einen Router mit dem Internet verbinden. Das sollte für den mobilen Betrieb dicke ausreichen.
Die Voraussetzung
Eine Internet Daten-SIM Karte mit viel Volumen!
Wer sich für einen mobilen Internet-Router entscheidet, benötigt man eine Mobilfunk-SIM-Karte mit möglichst großem Datenvolumen. Im Gegensatz zu einem Smartphone kann stets auf günstige Prepaid-Datenkarten (zum Beispiel im Ausland) zurückgreifen werden. Die Mobilfunk-Karten gibt es mit unterschiedlichen Volumen, je nach Wunsch und Geldbeutel. Wer Fragen zu Tarifen hat, kann diese gerne unten in die Kommentarbox schreiben.
Unsere Anforderungen
- Wie bereits oben geschrieben, legen wir in diesem Test unseren Fokus auf ein besonders schnelles und stabiles Internet und da führt kein Weg an einem modernen 5G-Router vorbei.
- Im Härtetest soll der Router im Dauerbetrieb 24×7 laufen.
- Im Wohnmobil möchte man auf zusätzliche Technik verzichten und wenn möglich, den 5 Volt USB-Strom für den Betrieb nutzen. Das Gerät sollte also besonders stromsparend sein.
- Der Router soll die Möglichkeit besitzen, die Empfangsqualität durch zusätzliche externen Antennen zu verbessern und über die notwendigen Anschlüsse verfügen.
- Der Router verfügt über eine Repeater-Funktion und kann ein vorhandenes WLAN Vorort zu verstärken und über seinen internen Antennen an alle angeschlossenen Geräte verteilen.
Das sind fünf wichtige Vorgaben, die die Auswahl der Geräte stark verkleinert, besonders beim Punkt 4 werden viele 5G-Router ausscheiden.
Ob unser Router im Test für die Anforderungen ausreicht, wollen wir auf den nächsten Seiten untersuchen und testen. Doch zuerst schauen wir auf die Produktbeschreibung.
GL-iNet Mudi 7 GL-E5800 Router: Produktbeschreibung
Wie in jedem Testbericht auf Netz.Zoom möchten wir kurz den Hersteller vorstellen.

Wer ist die Firma GL.iNet?
Für Netzwerk-Enthusiasten, digitale Nomaden und IT-Profis ist der Name längst kein Geheimtipp mehr, doch abseits dieser Tech-Community fragen sich viele Verbraucher beim Blick auf die Händler-Charts: Wer steckt eigentlich hinter den auffälligen Routern mit den markanten Namen wie Spitz, Flint oder Mudi?
Vom Startup zum globalen OpenWRT-Marktführer
Die Firma GL.iNet (rechtlich registriert als GL Tech HK Ltd.) wurde im Jahr 2010 in Hongkong gegründet. Was als kleines, ambitioniertes Team aus Hardware-Entwicklern und Open-Source-Enthusiasten begann, hat sich zu einem weltweit agierenden Unternehmen mit Niederlassungen unter anderem im US-amerikanischen Virginia entwickelt.
Das Erfolgsrezept der Gründer (darunter CTO Alfie Zhao) war von Anfang an eine radikale Nische: Während Branchenriesen wie TP-Link, ASUS oder Netgear auf stark proprietäre, geschlossene Software-Systeme setzen, verschrieb sich GL.iNet voll und ganz der OpenWRT-Philosophie.
Was macht GL.iNet-Geräte so besonders?
Das Unternehmen hat eine Brücke geschlagen, die vorher in der Netzwerktechnik kaum existierte: Die perfekte Symbiose aus quelloffener Profi-Software und einsteigerfreundlicher Bedienung.
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Das duale Interface: Jeder Router wird mit einer maßgeschneiderten, optisch extrem sauberen und intuitiven Benutzeroberfläche geliefert (dem GL.iNet Admin Panel). Wer jedoch tiefere Netzwerkeinstellungen vornehmen will, gelangt mit nur einem Klick auf die standardmäßige, unzensierte OpenWRT-Oberfläche (LuCI).
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Der Fokus auf Privatsphäre und VPN: GL.iNet-Router zeichnen sich durch eine native, tief integrierte Unterstützung von über 30 VPN-Anbietern aus. Protokolle wie WireGuard und OpenVPN sind direkt in die Hardware-Zyklen implementiert, was den Geräten im Vergleich zu Standard-Routern spektakuläre Verschlüsselungsgeschwindigkeiten einbringt.
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Innovationen für unterwegs: Bekannt wurde die Marke vor allem durch ihre legendären, winzigen „Pocket-Router“ (wie den gelben Mango oder den Beryl). GL.iNet hat das Segment der Reise- und Mobilfunkrouter im Alleingang revolutioniert, indem sie Funktionen wie Hotel-WLAN-Captive-Portal-Bypassing und Multi-WAN-Failover massentauglich machten.
GL.iNet ist kein billiger „White-Label-Hersteller“ aus Fernost, sondern ein hochspezialisierter Innovationsmotor, der sich durch eine riesige, aktive Entwickler-Community und kompromisslose Software-Freiheit eine treue Fangemeinde erarbeitet hat. Mit Geräten wie dem Mudi 7 unterstreicht die Firma ihren Anspruch, die technologische Speerspitze im mobilen Premium-Sektor zu besetzen.
Vorab: Was ist die Aufgabe eines Mobilfunk-Routers?
Bevor wir uns in die technischen Details und Benchmarks des neuen Modells stürzen, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Prinzip dahinter. Denn auf den ersten Blick könnte man sich fragen: „Warum brauche ich überhaupt ein eigenes Gerät, wenn mein Smartphone doch auch einen Hotspot für das Notebook bereitstellen kann?“
Kurz gesagt: Die Aufgabe eines Mobilfunk-Routers ist es, eine mobile Mobilfunkverbindung (LTE oder 5G) in ein stabiles, sicheres und extrem leistungsfähiges lokales Netzwerk (WLAN und LAN) zu übersetzen – und das rund um die Uhr, für Dutzende Geräte gleichzeitig und unter Bedingungen, bei denen jedes Smartphone kapituliert.
Ein moderner Mobilfunk-Router übernimmt im Wesentlichen vier Kernaufgaben:
1. Das Signal einfangen (Und zwar richtig)
Wo ein Smartphone in der Hosentasche oder tief im Wohnmobil bereits den Empfang verliert, fängt die Arbeit eines Mobilfunk-Routers erst an. Durch dedizierte, oft externe und austauschbare Antennen holen diese Geräte das absolute Maximum aus den Funkzellen heraus. Sie nutzen fortschrittliche Techniken wie Carrier Aggregation (das Bündeln mehrerer Frequenzen gleichzeitig), um selbst in schwach versorgten Regionen noch stabile Datenraten zu garantieren.
2. Ein echtes lokales Netzwerk aufbauen (LAN & WLAN)
Ein Smartphone-Hotspot bricht oft schon ein, wenn drei oder vier Geräte gleichzeitig streamen, Updates ziehen oder im Home-Office arbeiten. Ein Mobilfunk-Router ist darauf ausgelegt, mühelos 30, 50 oder noch mehr Clients gleichzeitig zu verwalten. Mit schnellen WLAN-Standards (wie Wi-Fi 6 oder Wi-Fi 7) sorgt er dafür, dass der Datenstrom im lokalen Netzwerk ohne Verzögerungen verteilt wird – egal ob am Smart-TV, dem Notebook oder der Smart-Home-Steuerung.
3. Sicherheit und Privatsphäre (Die Firewall für unterwegs)
Wer sich viel auf Reisen bewegt, nutzt oft öffentliche Hotel-, Zug- oder Campingplatz-WLANs. Hier fungiert der Mobilfunk-Router als Schutzschild. Er bucht sich per Multi-WAN oder Repeater-Modus in das fremde Netz ein, reicht dieses aber als verschlüsseltes, privates Netzwerk an Ihre Geräte weiter. Dank starker Hardware-Prozessoren laufen Sicherheits-Features wie eine eigene Firewall, Werbeblocker (AdGuard Home) oder komplexe VPN-Verschlüsselungen (wie WireGuard) direkt auf dem Router, ohne Ihre Endgeräte zu belasten.
4. Ausfallsicherheit (Failover)
Für digitale Nomaden, das Home-Office oder geschäftliche Anwendungen ist ein Internetausfall der Super-GAU. Mobilfunk-Router besitzen deshalb oft zwei SIM-Kartenslots (Dual-SIM) oder eSIM-Unterstützung sowie klassische Kabel-Anschlüsse (WAN). Bricht die Verbindung über das Festnetz oder den primären Mobilfunkanbieter ab, schaltet der Router in Sekundenbruchteilen automatisch auf die Backup-Leitung um. Als Nutzer merkt man von diesem Wechsel im Idealfall überhaupt nichts.
Der Unterschied zum Smartphone: Während ein Handy-Hotspot eine temporäre Notlösung ist, die den Akku stresst und thermisch schnell an Grenzen stößt, ist ein Mobilfunk-Router ein ausdauerndes, hochspezialisiertes Werkzeug für den Dauerbetrieb. Er ist der verlässliche Internet-Knotenpunkt, egal wo auf der Welt man sich gerade befindet.
Die Stromversorgung im Camper-Alltag
Wer autark im Wohnmobil oder Kastenwagen unterwegs ist, weiß: Jedes Watt zählt. Die Stromversorgung von Zubehörgeräten entscheidet oft darüber, wie komfortabel und sorgenfrei der Aufenthalt abseits von Landstrom-Steckdosen ist. Beim Vergleich zwischen dem Spitz AX GL-X3000 und dem Mudi 7 GL-E5800 offenbaren sich hier zwei völlig unterschiedliche Welten der Energie-Philosophie.

An meiner Ladestation kann der Mudi 7 Mobilfunk-Router mit bis 18,3 Watt geladen werden.
Spitz AX Router: Der 12V-Dauerläufer für das Bordnetz
Der Spitz AX ist ein klassischer 5G Mobilfunk-Router. Er besitzt keinen eigenen Akku, glänzt dafür aber mit seiner Anschluss-Flexibilität für Fahrzeuge:
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Direkter Bordnetz-Anschluss: Der Spitz AX verfügt über einen industriellen Terminal-Block-Anschluss (2-Pin) sowie eine klassische Hohlstecker-Buchse. Er verträgt Spannungen von 9V bis 36V DC. Das bedeutet: Sie können ihn ohne empfindliche oder ineffiziente Wechselrichter oder Step-down-Regler direkt an die 12V- oder 24V-Aufbaubatterie (egal ob AGM oder LiFePO4) des Campers klemmen.
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Der „Vergessen“-Faktor: Einmal ordentlich über das Bordnetz und eine Sicherung verkabelt, zieht der Mudi 7 kontinuierlich und extrem sparsam seinen Strom. Er übersteht auch die typischen Spannungsschwankungen beim Starten des Motors problemlos. Wird die Zündung oder der Hauptschalter des Campers umgelegt, startet oder stoppt er automatisch.
Mudi 7 Router: Die USB-C-Revolution mit Akku-Puffer
Der Mudi 7 Mobilfunk-Router geht als moderner, mobiler Hotspot einen völlig anderen, hochflexiblen Weg, der jedoch im Camper und Wohnmobil ein wenig Umdenken erfordert:
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Autark dank 5.380-mAh-Akku: Der größte Vorteil des Mudi 7 ist seine Unabhängigkeit. Fällt im Camper der Strom aus oder schalten Sie das Bordnetz nachts komplett ab, läuft der Mudi 7 Router einfach bis zu 13 Stunden auf eigenem Akku weiter. Das WLAN bleibt aktiv, die Überwachungskamera oder das Smarthome im Camper verliert nie die Verbindung.
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Laden per USB-C Power Delivery (PD): Der Mudi 7 verabschiedet sich von Hohlsteckern und wird zeitgemäß über einen USB-C-Port geladen. Er unterstützt schnelles Laden mit bis zu 30W. Im Camper bedeutet das: Sie können ihn an jeder herkömmlichen USB-C-Steckdose, einem passenden 12V-Zigarettenanzünder-Adapter oder sogar an einer Powerbank betreiben und laden.
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Das „Dauerstrom-Problem“ bei Akkus: Wenn Sie den Mudi 7 permanent am Ladekabel im Camper lassen, wird der Akku dauerhaft gestresst. GL.iNet hat hierfür glücklicherweise in der Software mitgedacht: Es gibt einen speziellen „Battery Protection Mode“ (Akkuschonmodus). Ist dieser aktiv, wird der Akku bei dauerhafter Stromzufuhr nur bis zu einem schonenden Prozentsatz (z. B. 70 %) geladen und das Gerät zieht die Energie primär direkt aus dem USB-Kabel. Dennoch bleibt die Wärmeentwicklung im Sommer hinter der Windschutzscheibe durch den Ladevorgang des Akkus höher als beim akkulosen Spitz AX GL-X3000.
Stromversorgung im Vergleich (Spitz AX vs. Mudi 7)
| Feature | Spitz AX (GL-X3000) | Mudi 7 (GL-E5800) |
| Energiequelle | Rein extern (Kein interner Akku) | Interner 5.380-mAh-Akku + extern |
| Spannungsbereich | 9V bis 36V DC (Direktes 12V/24V Bordnetz) | 5V / 9V / 12V / 15V / 20V (Via USB-C PD) |
| Anschlussart | Hohlstecker & 2-Pin Terminal-Block | USB-C (Unterstützt bis zu 30W Fast Charge) |
| Verhalten bei Stromausfall | Schaltet sich sofort aus | Läuft nahtlos bis zu 13 Stunden weiter |
| Einsatz im Sommer (Hitze) | Unkritisch, da keine Akkuzellen verbaut | Höhere thermische Belastung beim gleichzeitigen Laden |

Wer den Router unsichtbar im Schrank verbauen und über das zentrale Panel des Wohnmobils steuern möchte, greift zum Spitz AX GL-X3000. Wer hingegen ein Gerät sucht, das autark als Alarmanlagen-Zentrale im geparkten Camper fungiert (selbst wenn die Hauptbatterie abgeklemmt ist) oder den Router flexibel über die USB-Buchsen am Bett oder Tisch laden möchte, findet im Mudi 7 Router die wesentlich modernere und flexiblere Strom-Lösung.
GL-iNet Mudi 7 GL-E5800 Router: Lieferumfang
Starten wollen wir mit einem Blick auf den Lieferumfang des GL-iNet Mudi 7 Router.

Zum Lieferumfang gehören:
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- 1 x Benutzerhandbuch
- 1 x Mudi 7 GL-E5800 Router
- 1 x 10 Gbps USB-C Kabel
- 1 x Travel Box
- 1 x Garantiekarte
Der Lieferumfang ist übersichtlich, aber das 10 Gbps USB-C Kabel hat einen Mehrwert.

Auf dem Foto zeigen wir einen Größenvergleich zu einem Smartphone.

Im Hintergrund ist die Reisebox zu sehen. Warum sie fast 3mal so dick ist, wie der Router haben wir nicht verstanden.
GL-iNet Mudi 7 GL-E5800 Router: Hardware und Technik
Erinnern wir uns an den Spitz AX (GL-X3000) (siehe Testbericht): Dieser war mit der ARM-Dual-Core-CPU von MediaTek (Filogic 820) und dem bewährten Quectel RM520GL-Modem (Qualcomm Snapdragon X62-Plattform) bereits erstklassig für stabilen 5G-Empfang und schnelles Wi-Fi 6 aufgestellt.
Der Mudi 7 (GL-E5800) tauscht dieses solide Fundament nun gegen die absolute Speerspitze der aktuellen Chip-Architektur aus. GL.iNet verbaut hier Komponenten, die man sonst nur in absoluten High-End-Smartphones oder teuren Enterprise-Systemen findet.

Das Herzstück: Qualcomm Snapdragon X72 (5G-Advanced)
Während im Mudi 7 noch die X62-Plattform werkelte, schlägt im Mudi 7 das hochmoderne Snapdragon X72-Modem. Dieses beherrscht den neuen 5G-Advanced-Standard (3GPP Release 17).
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3x Carrier Aggregation: Das Modem kann bis zu drei Mobilfunkfrequenzen gleichzeitig bündeln (beim Spitz AX (GL-X3000) waren es meist zwei). In der Praxis bedeutet das: Selbst wenn eine Funkzelle auf einem Frequenzband stark überlastet ist, weicht der neue Mudi 7 Mobilfunkrouter auf die anderen Bänder aus und hält die Datenrate extrem hoch.
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Massiver Durchsatz: Theoretisch sind damit Downloads von bis zu 4,67 Gbit/s möglich. Was auf dem Papier utopisch klingt, sorgt in der Realität für einen spürbaren Push bei schlechtem Empfang: Wo der Spitz AX Router bei minimalem Signal noch 10 Mbit/s lieferte, kratzt der Mudi 7 Router dank besserer Signalverarbeitung oft noch an den 25–30 Mbit/s.
Die WLAN-Revolution: Echtes Tri-Band Wi-Fi 7
Der größte technologische Sprung betrifft das lokale Netzwerk. Der Mudi 7 funkte im Dual-Band Wi-Fi 6 (2,4 GHz und 5 GHz). Der Mudi 7 ist einer der weltweit ersten mobilen Router mit Wi-Fi 7 (802.11be) und bietet echtes Tri-Band (2,4 GHz, 5 GHz und das neue, exklusive 6 GHz-Band):
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320-MHz-Kanalbandbreite: Auf der 6-GHz-Frequenz verdoppelt Wi-Fi 7 die Kanalbreite im Vergleich zu Wi-Fi 6. Die Datenautobahn wird also doppelt so breit.
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Multi-Link Operation (MLO): Das wohl genialste Feature von Wi-Fi 7. Ein kompatibles Endgerät (wie ein modernes Notebook oder Smartphone) muss sich nicht mehr zwischen 5 GHz und 6 GHz entscheiden, sondern kann sich mit beiden Bändern gleichzeitig mit dem Mudi 7 verbinden. Das resultiert in extrem niedrigen Latenzen (Ping) und hohe Datenübertragung im Nahbereich – ideal für VR, 4K-Streaming oder massive Backups im Camper.
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Gesamtbandbreite: Kombiniert liefert die Funkarchitektur des Mudi 7 Mobilfunk-Router bis zu 5.800 Mbit/s.
Weitere Highlights:
- Integrierte eSIM + Doppel-Nano-SIM mit Dual-Standby.
Ohne SIM-Sperre schnell zwischen eSIM und zwei Nano-SIM wechseln. Nutzen Sie amerikanische und europäische eSIM-Tarife direkt am Gerät, inklusive QR-Aufladung und eSIM-Import. Einfache Ein-Klick-Verbindung und bequemer Wechsel per 2,8-Zoll-Touchscreen. Es spart den SIM-Wechsel und die Suche nach lokalen Karten im Ausland. - 2,5G Ethernet + 10 Gbit/s USB
Für professionelle Setups: 2,5-Gbit/s-Ethernet-WAN/LAN-Anschluss für kabelgebundenes Backbone und ein 10-Gbit/s-USB-C-Port für Tethering, OTG-Speicher und externe NAS-Synchronisation – ideal für Content-Creator beim Übertragen von 4K/8K-Material und Remote-Arbeiter in Hotels, Airbnbs und Coworking-Spaces. - Quad-Path Multi-WAN Failover
Gleichzeitiger Betrieb von 2,5-Gigabit-Ethernet, WLAN-Repeater, USB-Tethering und 5G-Mobilfunk – bei Ausfall einer Verbindung wird der Datenverkehr innerhalb von Sekunden automatisch auf die nächste umgeleitet. Entwickelt für Pop-up-Verkaufsstände, Foodtrucks, Messestände und Live-Medienproduktionen, bei denen keine Sekunde Ausfallzeit akzeptabel ist. - 13,5 h Akku + 30 W PD-Schnellladung
Bis zu 13,5 Stunden kabellose Freiheit dank des integrierten 5380-mAh-Akkus – mit 30 W PD/PPS USB-C-Schnellladung ist er in etwa 1,3 Stunden vollständig aufgeladen. - 2,8-Zoll-Touchscreen für Schnellsteuerung
SIM-Karten wechseln, VPN-Clients ein-/ausschalten, WLAN per QR-Code teilen und Echtzeit-Datennutzung direkt auf dem 2,8-Zoll-Farbdisplay überwachen – ohne GL.iNet-App oder Admin-Panel. - 700 Mbps vorinstalliertes VPN — Ihr Heimnetzwerk überall
OpenVPN-DCO mit bis zu 700 Mbps + WireGuard mit bis zu 600 Mbps, vorinstalliert und kompatibel mit 30+ VPN-Anbietern wie NordVPN, ExpressVPN, Mullvad und Surfshark. Es kann als VPN-Client für sicheres WLAN in Airbnb/Hotel/Café oder als VPN-Server genutzt werden, um die heimische IP zu behalten und von unterwegs auf das NAS zuzugreifen. Geschwindigkeiten gemessen im lokalen Netzwerk.
Hardware-Vergleich: Der direkte Technik-Check
| Komponente | Spitz AX (GL-X3000) | Mudi 7 (GL-E5800) | Der technische Vorteil des Mudi 7 |
| Mobilfunk-Modem | Qualcomm Snapdragon X62 | Qualcomm Snapdragon X72 | Unterstützt 5G-Advanced und bessere Frequenzbündelung (3x CA). |
| WLAN-Standard | Wi-Fi 6 (Dual-Band) | Wi-Fi 7 (Tri-Band) | Nutzung des störungsfreien 6-GHz-Bandes und MLO für parallele Verbindungen. |
| Max. WLAN-Speed | Bis zu 3.000 Mbit/s | Bis zu 5.800 Mbit/s | Fast doppelt so hoher maximaler Durchsatz im lokalen Netzwerk. |
| Antennen-Layout | 4x Externe SMA (Mobilfunk) | 8x Interne Antennen + 2x TS-9 | Kompakteres Design, extrem starke interne Ausrichtung, optional erweiterbar. |
| SIM-Technologie | 2x Physische Nano-SIM | 2x Nano-SIM + eSIM | Digitale Tarife können weltweit ohne Kartenwechsel direkt aufgespielt werden. |
Der Mudi 7 zeigt eindrucksvoll, was im Jahr 2026 im mobilen Sektor möglich ist. Während der Spitz AX (GL-X3000) Router ein hervorragendes Arbeitstier für stabiles Wi-Fi 6 bleibt, katapultiert der Mudi 7 Mobilfunk-Router die Nutzer in die Zukunft des Netzwerk-Streamings. Vor allem in dicht besiedelten Gebieten, auf überfüllten Campingplätzen oder Messen spielt das Wi-Fi-7-Tri-Band-System seine Trümpfe gegenüber dem Wi-Fi-6-System des Vorgängers hervorragend aus.
Frequenzbänder für GL-E5800EU Modell
| EU-Version (GL-E5800EU) | |||
| 5G NR-Konnektivität | 3GPP Rel-17 NSA/SA-Betrieb, Sub-6 GHz | ||
| 5G NR NSA | n1 / n3 / n5 / n7 / n8 / n20 / n26 / n28 / n38 / n40 / n41 / n75 / n77 / n78 | ||
| 5G NR SA | n1 / n3 / n5 / n7 / n8 / n20 / n26 / n28 / n38 / n40 / n41 / n75 / n77 / n78 | ||
| LTE-Kategorie | Kat. 20 (DL) / Kat. 18 (UL) | ||
| LTE-FDD | B1 / B3 / B5 / B7 / B8 / B20 / B28 / B32 | ||
| LTE-TDD | B38 / B40 / B41 / B42 / B43 | ||
| WCDMA | B1 / B5 / B8 | ||
Wie man den den Frequenzbänder erkennen kann, sind alle wichtigen Bänder dabei, die für ordentlich Speed sorgen können.
Der Premium-Vergleich: Mudi 7 gegen Netgear Nighthawk M5 (MR5200)
Wenn wir über mobile 5G-Luxusliner für die Hosentasche sprechen, führt kein Weg an unserem damaligen Test-Highlight vorbei: dem Netgear Nighthawk M5. Netgear galt lange Zeit als der unangefochtene Platzhirsch in dieser Kategorie. Doch im direkten Generationen-Duell mit dem Mudi 7 wird deutlich, dass GL.iNet die Messlatte ein ganzes Stück nach oben verschoben hat.
Hardware & Funktechnik: Zwei Generationen Unterschied
Der Nighthawk M5 Mobilfunk-Router war ein Pionier der Wi-Fi 6-Ära, funkt jedoch „nur“ im Dual-Band-Modus und setzt auf das ältere Snapdragon-X55-Modem. Der Mudi 7 zieht hier mit Wi-Fi 7 (Tri-Band inkl. 6 GHz) und der moderneren Snapdragon-X72-Plattform gnadenlos vorbei. Während der M5 bei hoher Client-Last oder in stark überlasteten Umgebungen ins Schwitzen gerät, spielt der Mudi 7 dank besserer Frequenzbündelung (3x Carrier Aggregation statt 2x beim M5) und MLO-Technik in einer völlig anderen Performance-Liga. Auch bei den Anschlüssen hat GL.iNet die Nase vorn: Der Mudi 7 bietet einen 2.5G-Ethernet-Port, während der Nighthawk M5 auf klassischen Gigabit-Schnittstellen limitiert ist.
Software-Philosophie: Starrheit gegen OpenWRT-Freiheit
Der wohl gravierendste Unterschied liegt in der Bedienung und Konfiguration. Netgear liefert beim M5 ein sehr proprietäres, geschlossenes System. Es erfüllt seinen Zweck für den Standard-User, lässt aber jegliche Tiefenkonfiguration vermissen.
Hier distanziert sich GL.iNet komplett: Durch das OpenWRT-Fundament bietet der Mudi 7 Profi-Funktionen wie ein extrem schnelles, hardwarebeschleunigtes VPN (WireGuard), native Werbeblocker über AdGuard Home und detailliertes DNS-Routing. Wer beim Netgear M5 ein VPN nutzen möchte, muss dieses umständlich auf jedem Endgerät einzeln einrichten – beim Mudi 7 schützt der Router das gesamte Netzwerk mit nur einem Klick.
Akku und Alltag: Ein Punkt für Netgear?
Einen kleinen Vorteil sichert sich das Netgear-Konzept beim Akku-Management: Der Akku des Nighthawk M5 lässt sich bei Bedarf komplett herausnehmen, sodass der Router im reinen Netzbetrieb ohne Batterie betrieben werden kann – das schont die Hardware bei dauerhafter Hitze im Camper. Beim Mudi 7 kann der Akku ebenfalls ausgetauscht und gewechselt werden, was GL.iNet im Camper-Dauereinsatz immerhin über einen cleveren Software-Schonmodus abzufedern versucht.
Duell-Zusammenfassung: Mudi 7 vs. Nighthawk M5
| Feature | Netgear Nighthawk M5 (MR5200) | GL.iNet Mudi 7 (GL-E5800) |
| WLAN-Generation | Wi-Fi 6 (Dual-Band) | Wi-Fi 7 (Tri-Band mit 6 GHz) |
| 5G-Basis | Qualcomm Snapdragon X55 | Qualcomm Snapdragon X72 |
| LAN/WAN-Port | 1x 1-Gigabit-Ethernet | 1x 2.5-Gigabit-Ethernet |
| SIM-Flexibilität | Single Nano-SIM | Dual Nano-SIM + integrierte eSIM |
| Software/Sicherheit | Proprietär (Einfache Standard-Firewall) | OpenWrt (Inkl. WireGuard, AdGuard Home) |
| Akku | 5.040 mAh (Wechselbar) | 5.380 mAh (Fest verbaut mit Akkuschonmodus) |
Der Netgear Nighthawk M5 war jahrelang ein treuer und stabiler Begleiter. Wer jedoch heute – im Jahr 2026 – über 400 Euro für einen mobilen Premium-Router in die Hand nimmt, bekommt beim GL.iNet Mudi 7 das deutlich zukunftssicherere Gesamtpaket. Mit modernem Wi-Fi 7, eSIM-Support und der unschlagbaren OpenWrt-Sicherheits-Suite verweist er den alten König von Netgear souverän auf die Plätze.
GL-iNet Mudi 7 GL-E5800 Router: Software, Sicherheit & VPN-Performance
Während sich mobile Router rein optisch oder bei den Akkulaufzeiten oft noch ähneln, trennt sich bei der Software die Spreu vom Weizen. Wer unseren Test zum Netgear Nighthawk M5 gelesen hat, erinnert sich: Die Benutzeroberfläche von Netgear ist extrem clean, konzentriert sich aber rein auf die Basisfunktionen. GL.iNet bricht beim Mudi 7 mit dieser Philosophie und liefert ein Software-Kraftpaket ab, das dem Nighthawk M5 in Sachen Sicherheit und Flexibilität meilenweit voraus ist.
Die Benutzeroberfläche: Proprietärer Standard vs. OpenWrt-Freiheit
Netgear setzt beim M5 auf ein geschlossenes, herstellereigenes System. Das ist für den IT-Laien wunderbar einfach: SIM-Karte rein, WLAN-Name vergeben, fertig. Wer jedoch tiefer in die Netzwerkarchitektur eingreifen will, stößt schnell an eine unüberwindbare Wand.
Der Mudi 7 nutzt das GL.iNet Admin Panel 4.x, das auf dem quelloffenen Linux-Betriebssystem OpenWrt basiert. GL.iNet gelingt hier das Kunststück, ein hochmodernes, intuitives Dashboard vorzuschalten. Profis können jedoch mit nur einem Klick das vollständige OpenWrt-Backend (LuCI) öffnen.
VPN-Performance: Verschlüsselung direkt auf dem Router
Auf Reisen im öffentlichen Hotel- oder Camping-WLAN ist ein VPN (Virtual Private Network) Pflicht, um die eigenen Daten vor Angreifern zu schützen.
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Netgear Nighthawk M5: Unterstützt zwar VPN-Passthrough, kann aber selbst kein integrierter VPN-Client sein. Das bedeutet: Sie müssen auf jedem Endgerät (Smartphone, Laptop, Tablet, Smart-TV) mühsam eine separate VPN-App installieren und starten.
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GL.iNet Mudi 7: Besitzt eine native, tief integrierte VPN-Verwaltung für über 30 namhafte Anbieter (wie NordVPN, Mullvad oder Surfshark). Der Router verschlüsselt den Datenverkehr aller angemeldeten Geräte automatisch direkt an der Quelle – sogar für den eReader oder die Smart-Home-Kaffeemaschine im Camper, die selbst gar keine VPN-Apps unterstützen.
Dank des modernen Prozessors im Mudi 7 soll die Geschwindigkeit bei der Verschlüsselung kaum einbrechen.
| VPN-Protokoll | Netgear Nighthawk M5 (MR5200) | GL.iNet Mudi 7 (GL-E5800) |
| WireGuard | Nicht nativ unterstützt (nur via Endgerät) | ca. 600 Mbit/s |
| OpenVPN (DCO) | Nicht nativ unterstützt (nur via Endgerät) | bis zu 700 Mbit/s |
Sicherheit und Tracking-Schutz: AdGuard Home an Bord
Ein weiteres Feature, das man beim Netgear M5 vergeblich sucht, ist ein systemweiter Werbeblocker. GL.iNet hat AdGuard Home direkt in das Betriebssystem des Mudi 7 gegossen. Einmal aktiviert, filtert der Router Werbung, Tracker, Phishing-Links und lästige Cookie-Banner heraus, noch bevor die Daten überhaupt auf Ihrem Smartphone oder Notebook landen. Das schützt nicht nur die Privatsphäre, sondern spart im Urlaub auf mobiler Datenbasis wertvolles Datenvolumen, da Werbe-Videos und Banner gar nicht erst geladen werden.
Multi-WAN & Failover: Die Ausfallsicherheit im Vergleich
Beide Router verfügen über einen Ethernet-Port und können als Backup-System genutzt werden. Doch wie intelligent geschieht der Wechsel?
Der Netgear M5 wechselt solide zwischen Mobilfunk und LAN-Kabel. Der Mudi 7 geht dank des OpenWrt-Pakets Multi-WAN deutlich weiter. Er verwaltet vier Internetquellen gleichzeitig: 5G-Mobilfunk (SIM 1/eSIM), das lokale Hotel-WLAN (Repeater-Modus), den 2.5G-Ethernet-Port und sogar USB-Tethering über ein angeschlossenes Smartphone. Sie können exakte Regeln definieren: Fällt das instabile Campingplatz-WLAN aus, schaltet der Mudi 7 innerhalb von Millisekunden unterbrechungsfrei auf die 5G-Karte um. Bei Videokonferenzen sollte damit die Verbindung stabiler sein.
GL-iNet Mudi 7 GL-E5800 Router: Installation und Inbetriebnahme
Die erste Einrichtung verlief recht unkompliziert. Eine sehr gute Erstinbetriebnahme Dokumentation findet man direkt auf der Herstellerwebseite:
First-Time Setup for Mudi 7 (GL-E5800) | Dual SIM 5G Tri-band Wi-Fi 7 Travel Router
Mudi 7 (GL-E5800) Benutzerhandbuch
GL-iNet Mudi 7 GL-E5800 Router: Praxistest – Was taugt der Router in unserer Testumgebung und im Alltag?
Nachdem wir uns durch die beeindruckenden Datenblätter gearbeitet haben, folgt nun die wichtigste Frage für jeden Netzzoom-Leser: Wie schlägt sich der GL.iNet Mudi 7 (GL-E5800), wenn man ihn aus der sterilen Laborumgebung befreit und im echten Alltag einsetzt?
Wir haben den mobilen Wi-Fi 7-Hotspot über mehrere Wochen in einem typischen Alltags-Mix getestet: Als mobiles Büro im ICE der Deutschen Bahn, beim Camping-Trip abseits der Ballungsräume und als stationäre Home-Office-Redundanz.

Der Härtetest im Wohnmobil (GFK/Alu-Abschirmung)
Wie schlägt sich der Taschenrouter im Vergleich zum fest verbauten Spitz AX (GL-X3000) Mobilfunk-Router, wenn man ihn mitten ins Wohnmobil legt? Die Außenwände moderner Reisemobile (insbesondere Kastenwagen aus Blech oder Liner mit Aluminium-Haut) wirken wie ein Faradayscher Käfig und blockieren Funksignale spürbar.
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Interne Antennenüberraschung: Überraschenderweise schlagen sich die 8 internen Antennen des Mudi 7 unerwartet gut. Liegt der Router auf dem Armaturenbrett oder nah an einer Dachluke, holt er erstaunlich hohe Datenraten ins Fahrzeug. Im Inneren des Campers / Wohnmobil sorgt das Wi-Fi 7 Tri-Band (vor allem im 6-GHz-Bereich) dafür, dass es wenig Interferenzen oder Störungen mit anderen Campingplatz-WLANs gibt. Die Verbindung zwischen Notebook und Router ist sprichwörtlich „bombenfest“.
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Die TS-9 Grenzen: Steht man im tiefsten Funkloch, kommen die integrierten TS-9-Buchsen zum Einsatz. Wir haben eine externe 5G-Fensterantenne angeschlossen. Das Signal verbesserte sich merklich. Allerdings muss man im Alltag mit den TS-9-Steckern etwas vorsichtig umgehen: Sie sind bauartbedingt filigraner als die massiven, schraubbaren SMA-Anschlüsse des Spitz AX (GL-X3000). Für den dauerhaften, jahrelangen Außeneinsatz bei Wind und Wetter ist der Mudi 7 nicht gedacht – er will mobil bleiben.
Das Sorgenkind: Hitzeentwicklung unter Volllast
Kein Licht ohne Schatten – und das ist beim Mudi 7 Mobilfunk-Router die Physik. Wenn man das Gerät im Hochsommer auf das Armaturenbrett des Campers legt, parallel drei Geräte im Wi-Fi 7 (Tri-Band) dicke Updates ziehen, das 5G-Modem permanent funkt und gleichzeitig der integrierte Akku über USB-C geladen wird, entsteht auf engstem Raum massive Abwärme.
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Im Test: Das Gehäuse wird im Bereich des Modems spürbar warm bis heiß. Hier greift glücklicherweise das thermische Management des Routers ein und regelt im Extremfall die Ladeleistung des Akkus oder die WLAN-Power minimal herunter, um die Hardware zu schützen.
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Praxis-Tipp: Nutzen Sie im stationären Dauereinsatz unbedingt den in der Software integrierten Akkuschonmodus und legen Sie den Router im Sommer nicht direkt in die pralle Sonne hinter der Windschutzscheibe.
GL-iNet Mudi 7 GL-E5800 Router: Datenraten und Benchmarks
Um die nackten Zahlen sprechen zu lassen, haben wir den Mudi 7 unter realen Bedingungen (guter 5G-Empfang im Telekom-Netz) gemessen:
| Disziplin | Mudi 7 (Direkt am Gerät / 6 GHz) | Zum Vergleich: Smartphone (Direkt) |
| Download-Geschwindigkeit | 780 Mbit/s | 490 Mbit/s |
| Upload-Geschwindigkeit | 95 Mbit/s | 60 Mbit/s |
| Ping-Latenz (Gaming/VoIP) | 14 ms | 26 ms |
| VPN-Durchsatz (WireGuard) | 540 Mbit/s | Abhängig vom Endgerät |
Der Mudi 7 hält, was die moderne Technik verspricht. Er ist kein Spielzeug, sondern ein absolut professioneller mobiler Router der Extraklasse.
GL-iNet Mudi 7 GL-E5800 Router: Preis, Zusammenfassung und Fazit
Der GL.iNet Mudi 7 (GL-E5800) ist ohne Frage eines der technisch ambitioniertesten Geräte auf dem aktuellen Markt für mobile Hotspots. Nach unserem mehrwöchigen Praxistest lässt sich das Fazit sachlich in drei Kernbereiche unterteilen: die Hardware, die Software und den Preis.
Die preisliche Einordnung
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von knapp 425 Euro ist der Mudi 7 kein Spontankauf, sondern eine bewusste Investition im Premium-Segment. Er bewegt sich damit in einer ähnlichen Preisliga wie der etablierte, aber technisch ältere Netgear Nighthawk M5. Wer lediglich im Urlaub ab und zu ein paar E-Mails checken oder ein Tablet ins Netz bringen möchte, wird den technologischen Mehrwert kaum ausreizen. Für professionelle Anwender, digitale Nomaden und Vielreisende relativiert sich der Preis hingegen durch die gebotene Ausstattung.

Zusammenfassung: Stärken und Schwächen
Was uns gut gefallen hat:
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Zukunftssichere Funktechnik: Die Kombination aus Wi-Fi 7 und dem Qualcomm X72 5G-Advanced-Modem liefert messbar bessere Durchsatzraten und stabilere Pings in überlasteten oder grenzwertig versorgten Funkzellen.
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Das OpenWrt-Ökosystem: Die native Integration von WireGuard (mit bis zu 600 Mbit/s) und AdGuard Home direkt auf dem Router bietet ein Sicherheitsniveau, das geschlossene Systeme der Konkurrenz nicht erreichen.
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Hoher Bedienkomfort: Das 2,8-Zoll-Touchdisplay erleichtert den Alltag spürbar – sei es beim Einwählen in ein Hotel-WLAN oder beim unkomplizierten Teilen des Netzwerks per QR-Code.
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Konnektivität: Die Integration einer eSIM neben zwei physischen SIM-Slots sowie der 2.5G-Ethernet-Port bieten maximale Flexibilität beim Wechsel der Internetquellen.
Was uns weniger gefallen hat:
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Thermische Belastung: Unter dauerhafter Volllast (simultanes Laden des Akkus und intensiver Tri-Band-Datenverkehr) wird das kompakte Gehäuse spürbar warm.
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Eingeschränkte Stationär-Eignung: Der Akku ist fest verbaut. Obwohl ein akkuschonender Software-Modus existiert, ist das Gerät mechanisch weniger für den permanenten, jahrelangen Festeinbau hinter einer Wohnmobil-Wand geeignet.
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Filigrane Antennenbuchsen: Die TS-9-Anschlüsse erfüllen ihren Zweck für temporäre externe Antennen, sind jedoch für den täglichen mechanischen Wechsel recht empfindlich.
Fazit
Der GL.iNet Mudi 7 (GL-E5800) Router ist die konsequente Weiterentwicklung des mobilen Internets für die Hosentasche. Er ist kein direkter Ersatz für den stationären Spitz AX Mobilfunk-Router, der im Wohnmobil-Bordnetz mit seinen robusten Schraubantennen weiterhin seine Daseinsberechtigung hat.
Stattdessen positioniert sich der Mudi 7 als der derzeit modernste und vielseitigste mobile Hotspot für alle, die ihren Arbeitsplatz täglich verlegen. Während der alte Platzhirsch von Netgear (Nighthawk M5) aufgrund seines geschlossenen Systems und älterer Wi-Fi-Standards ins Hintertreffen gerät, sichert sich GL.iNet durch die Symbiose aus Wi-Fi 7, eSIM und kompromissloser OpenWrt-Sicherheit verdient die aktuelle Spitzenposition im Premium-Segment der Hosentaschen-Router.
Wir haben den GL.iNet GL-E5800 Router erst seit ein paar Wochen im Einsatz und wir sind begeistert von der Leistungen und den vielen Funktionen. Kein anderer 5G-Mobilfunk-Router bietet zur Zeit einen derartigen Umfang an.
In unserem Wohnmobil (siehe: Vorstellung Le Voyageur Heritage Wohnmobil) haben wir sowohl den Spitz AX, als auch den Mudi 7 Mobilfunk-Router parallel getestet. Der Mudi 7 GL-E5800 Router hat uns voll überzeugt und erfüllt alle Punkte aus unserer Anforderungsliste:
- Superschnelle 5G Geschwindigkeiten -> check
- MIMO-Funktion, optional kann die Empfangsqualität durch zusätzliche externen Antennen verbessert werden -> check
- Einfache Steuerung und Konfiguration per App und Browser möglich -> check
- neuste WiFi 7-Technologie -> check
- Der Router verfügt über eine Repeater-Funktion -> check
Der Mudi 7 GL-E5800 Router ist aus unserer Sicht eine klare Kaufempfehlung. Egal ob man Poweruser, Kontrollfreak oder Normaluser ist, der Mudi 7 Mobilfunk-Router bietet einen sehr großen Funktionsumfang, den kaum jemand komplett ausnutzen wird. Ob man wirklich alle Funktionen benötigt und auch später aktiviert, bleibt jedem selber überlassen.
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Anmerkung: Dies ist ein Gastbeitrag von TeamPero und das Netz-Zoom–Team sagt vielen Dank.
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